Bitcoin - Diskussions Thread

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      Der Kurs ist extremsten Schwankungen unterlegen. Ein Schwede hat bei der Einführung für ca 30€ bitcoins gekauft. Jetzt waren diese über 100.000€ wert und er konnte sich eine Wohnung leisten. Es kann aber genauso in die andere Richtung gehen.

      Jede Währung die nicht gedeckt ist (z.b. durch Gegenwert in gold oder Garantien eines Staates) ist nichts wert und extrem gefährdet...
      Es kann dann nämlich niemand garantieren dass heute 5.000 bitcoins im Umlauf sind und morgen 5.000.000...

      Ich würde die Finger davon lassen. Wenn man Geld quasi "anlegen" möchte gibt es definitiv sinnvollere Möglichkeiten

      tk33 schrieb:

      Der Kurs ist extremsten Schwankungen unterlegen. Ein Schwede hat bei der Einführung für ca 30€ bitcoins gekauft. Jetzt waren diese über 100.000€ wert und er konnte sich eine Wohnung leisten. Es kann aber genauso in die andere Richtung gehen.

      Jede Währung die nicht gedeckt ist (z.b. durch Gegenwert in gold oder Garantien eines Staates) ist nichts wert und extrem gefährdet...
      Es kann dann nämlich niemand garantieren dass heute 5.000 bitcoins im Umlauf sind und morgen 5.000.000...

      Ich würde die Finger davon lassen. Wenn man Geld quasi "anlegen" möchte gibt es definitiv sinnvollere Möglichkeiten

      du hast wohl das prinzip von bitcoins nicht verstanden denn die haben nämlich sehr wohl einen gegenwert

      und ist geld auffer bank dass dir mal eben vom staat geklaut wird um andere banken zu retten sicherer? (s. zypern und das wird nicht das letzte mal gewesen sein)
      Dann erkläre doch mal mit deinen Worten wie das system funktioniert und wo das bitcoin system seinen Gegenwert bzw seine Sicherheit hat...

      2009 wurde bitcoin als Gegenentwurf zur realen Geldwirtschaft eingeführt. Es gibt keine zentrale Regulierung (wie für nationale Währungen die bundesbanken usw) die sen Geldfluss theoretisch kontrollieren können. In der Theorie soll sich das system selbst kontrollieren in dem der Prozess zur Generierung neuer bitcoins bestimmten limits unterliegt. Was aber passiert wenn jemand eine Möglichkeit findet diesem schritt zu umgehen kann er in kürzester Zeit selbst "Geld" generieren. Bei hartgeld ist dies zwar auch möglich aber ist der Aufwand deutlich größer, die Gefahr dass die Blüten auffallen aktuell noch relativ hoch und die Gewinnmarge relativ gering. Denn das Geld muss erst in irgendeiner Form gewaschen werden und das würde man in kleinen scheinen tun. Also nicht wirklich lukrativ in der heutigen Zeit...

      Thema Absicherung: jede Währung basiert auf der idee dass ich jederzeit für mein Geld einen entsprechenden Gegenwert oder mehr bekomme. Dafür garantieren entweder Staaten oder Staatengemeinschaften bzw bei Aktien z.b. auch unternehmen. Bei bitcoins gibt es niemanden der diese Verantwortung bzw Aufgabe übernimmt. Man kann von unserem Bankensystem halten was man will (ich bin auch der Meinung dass in Griechenland deutsches Geld verbrannt wird) aber sollte der Tag kommen dass Deutschland nicht mehr für die Sicherheit der eigenen Währung garantieren kann, haben wir wohl alle ganz andere Probleme... Grenzwertig wird das system z.b. bei Firmen die keine materiellen Güter als Absicherung haben. Bestes Beispiel: facebook. Das unternehmen hat materiell keinerlei wert. Zum börsenstart glaubte man dass die Leute in das potential Millionen Menschen erreichen zu können investieren - das trauten sich aber nicht viele und die Aktie brach stark ein und dümpelt jetzt vor sich hin...

      Unser gesamtes Geldsystem weltweit funktioniert nur weil die Leute dem system vertrauen und wissen (oder es zu wissen glauben) dass ihr Geld/Aktie morgen noch den selben wert hat ind dass es jemanden gibt der dafür sorgt dass es so bleibt. Diese Sicherheit bieten bitcoins definitiv nicht.

      Ahja es gilt die "alte Weisheit": hohe Rendite - hohe Gefahr. Irland hat zeitweise Staatsanleihen mit bis zu 15% Rendite ausgegeben, Deutschland bot glaube ich zu der Zeit 1,1%... Aber bei Deutschland kannst du dir sicher sein dass du dein Geld wieder siehst. Oder würdest du jetzt dem griechischen Staat Geld privat leihen wollen in der Hoffnung dass du es in zwei Jahren wieder siehst.... ^^

      Den Aspekt der Geldwäsche habe ich jetzt noch garnicht angesprochen. Kann man online nachlesen

      tk33 schrieb:

      Der Kurs ist extremsten Schwankungen unterlegen. Ein Schwede hat bei der Einführung für ca 30€ bitcoins gekauft. Jetzt waren diese über 100.000€ wert und er konnte sich eine Wohnung leisten. Es kann aber genauso in die andere Richtung gehen.

      Jede Währung die nicht gedeckt ist (z.b. durch Gegenwert in gold oder Garantien eines Staates) ist nichts wert und extrem gefährdet...
      Es kann dann nämlich niemand garantieren dass heute 5.000 bitcoins im Umlauf sind und morgen 5.000.000...

      Ich würde die Finger davon lassen. Wenn man Geld quasi "anlegen" möchte gibt es definitiv sinnvollere Möglichkeiten

      Es können nicht unbegrenzt viele Bitcoins im Umlauf sein.
      Ich benutze auch Bitcoins und habe im Jahr 2011 auch mal Bitcoins gemint. Da hat man noch einige Bitcoins zusammen bekommen, heute lohnt sich das ohne ein Mining Botnet gar nicht mehr. Habe dann 2013 bei dem ersten richtig großen Hoch dann all meine Bitcoins verkauft. Wenn ich mir heute den Kurs angucke von 560€, frage ich mich auch wieder, warum ich nicht noch länger gewartet habe, aber wahrscheinlich weil der Kurs einfach jeden Tag schwankt und vorher nicht einmal annährend an die 150€ Marke gekommen war.
      Ich hab es mir angeguckt und die Finger davon gelassen.

      Begründung:
      Bei "herkömmlicher" Spekulation mit realem Geld kann man solange man auf einigermaßen sichere Wirtschaftsbranchen setzt ausgehend von rudimentärem Finanzwissen, den Prognosen und Trends (Ifo-Index) und dem Verhalten großer Akteure (EZB) ziemlich auf Nummer sicher gehen. Klar, ein Verlustrisiko besteht, aber man hat immer Zeit abzuspringen und Verluste zu minimieren. Die Kurse sind deutlich stabiler und Einbrüche zeichnen sich teilweise Wochen vorher ab. Außerdem kann man bei zu großen Schwankungen immer auf Staatliche Hilfspakete für die Wirtschaft hoffen. :D

      Bei Bitcoins ist eine auch nur einigermaßen verlässliche Prognose nicht möglich. Einzelne Events können teilweise binnen Stunden den Kurs dermaßen herunter reißen, dass die Verlust in die Tausende gehen. Beispiele: Mount Gox Hack 2011, Kurs stürzt rapide ab, binnen einer Stunde war der Wert der Coins bei Null. Oder kürzlich die Schließung von Silkroad. Langfristig erholt sich der Kurs zwar vmtl. wieder, aber wer echtes Geld investiert hat erlebt eine Zitterpartie. Außerdem ist das Verhalten der "big Player" nicht voraussehbar. Drogenkartelle, irgendwelche reichen Chinesen, sobald jemand beschließt eine große Menge Bitcoins in reale Währung zurück zu tauschen, rauscht der Kurs in Nirgendwo.

      Rumspielen ja, aber "Geld machen" würde ich aufpassen.

      Habe gestern mal ein bisschen in Worldcoins investiert und 50% meiner LTC verkauft, beim Tageshoch.
      Habe jetzt noch gut 400LTC und 400WDC.
      Bedeutet für mich schon einmal, egal wie tief der Kurs für LTC und WDC fallen sollte, ich werde trotzdem mit einiges an Gewinn rausgehen.