Review: Slender: The Arrival (PC)

Review: Slender: The Arrival (PC
| Venuspower

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Eine kleine Review zu dem frisch erschienen Horror-Game "Slender: The Arrival"

Vorwort zum Spiel Slender: The Arrival

Im Sommer 2012 hat das Spiel "Slender - The eight pages" viele Spieler vor den Monitor gefesselt. Nach dem Erfolg des Spiels wurden die Entwickler quasi dazu genötigt, einen neuen Teil zu entwickeln. Bereits vor ein paar Monaten wurde dann bestätigt, dass an dem Spiel "Slender - The Arrival" gearbeitet wird. Nun ist vor wenigen Tagen die finale Version erschienen. Jeder, der das Spiel schon zur Beta-Zeit getestet hat, sollte nun ein Mail im Postfach haben, wo er den Downloadlink zur Vollversion findet. Ich hab das Spiel natürlich gleich getestet und will nun mit euch meine Erfahrung teilen und euch meine bescheidene Meinung zum Spiel Slender: The Arrival erzählen. Vorweg: Das Spiel besteht aus 5 einzelnen Leveln, wovon eines das Level aus der Beta ist, wo wir die 8 Seiten finden müssen. Über das ganze Spiel verteilt findet ihr immer wieder einzelne Hinweise, die auf größeren Zetteln hinterlassen werden. Im Folgenden werde ich euch nun ein wenig über den Inhalt der einzelnen Level in Slender: The Arrival berichten.

Die fünf Spielabschnitte

Erster Spielabschnitt
Das Spiel geht an einem späten Nachmittag eines unbekannten Tages los. Unser erstes Missionsziel ist es, ein Haus aufzusuchen und dieses zu erkunden. Bis wir am Haus angekommen sind, ist es dann schon dunkel geworden. Im Haus angekommen gilt es dann, das Haus zu erforschen und uns eine Taschenlampe zu klauen, die wir in der Küche finden. Auffällig am Haus ist, dass die einzelnen Zimmer verwüstet sind und die Wände vollgekritzelt sind. Da es schon dunkel ist, treibt draußen im Garten der Slenderman sein Unwesen, aber im Haus sind wir noch gut geschützt. Allerdings wird uns im Haus schnell langweilig und wir nehmen unsere sieben Sachen und wagen uns in den dunklen Wald und lassen das Haus hinter uns...

Zweiter Spielabschnitt
Das Level ist jetzt genau wie in der Beta, weswegen das Missionsziel auch immer noch genau dasselbe ist: Finde 8 Zettel und lass dich vom Slenderman vernaschen. Viel mehr braucht man dazu nicht sagen. Äußerst schade, dass man es nicht anders gelöst hat und der Slender uns, nachdem wir die 8 Zettel gefunden haben, immer noch "bekommt". Hier hätte ich mir deutlich mehr erhofft.

Dritter Spielabschnitt
Nachdem sich der Slender mit uns scheinbar genug vergnügt hat, hat er uns wohl am Waldrand ausgesetzt. Frohen Mutes hüpfen wir, wie im Rotkäppchen-Style, durch die Gegend, um diese zu erkunden. Schon bald finden wir eine Art verlassenes Bergwerk. Da wir aber ein furchtloses und hoffnungsvolles Mädchen sind, hoffen wir, dass wir am Ende des Tunnels Leute finden, die uns nach Hause bringen. Unsere Hoffnung wurde aber schnell getrübt. Das Einzige was wir finden ist ein kleiner Durchgang, der uns in die Anlage bringt. Dort finden wir einen großen Fahrstuhl vor. Da aber nichts mehr in dem Gebäude los ist, ist auch kein Strom da. Ergo, das ist lateinisch und heißt also, müssen wir 6 Generatoren finden und aktivieren, um den Fahrstuhl nutzen zu können. Doch schon nach kurzer Zeit merken wir, dass der Slender wieder da ist... doch er ist nicht alleine und hat seine kleine Zombie-Tocher mitgebracht. Diese hat scheinbar eine Vorliebe für Hoodies - scheinbar aber nicht für Licht, weswegen uns unsere liebe Taschenlampe uns hier ganz schön hilft. Nachdem wir alle 6 Generatoren aktiviert haben, machen wir uns schnell aus dem Staub, indem wir den Fahrstuhl nutzen...
Nebenbei: Viele scheinen an dem Level zu verzweifeln, da sie unser kleines Zombie-Mädchen nicht mögen.

Vierter Spielabschnitt
Oben angekommen folgen wir dem Rest eines Tunnels nach draußen. Es ist immer noch hell, weswegen wir uns wieder dazu entscheiden die Gegend abzusuchen. Nachdem wir den Weg gefolgt sind, finden wir einen kleinen Höhleneingang, den wir natürlich betreten - das Ganze hat mich ein wenig an TE: Skyrim erinnert. Am Ende des doch so kleinen Höhlenganges finden wir eine Art Containergebäude, wo wir einen Fernseher finden. Glücklich wie ein Honigkuchenpferd gucken wir uns das Bild an, doch schon erleiden wir ein Flashback. Nach dem kleinen Szenenwechsel finden wir uns im Haus wieder, das wir schon vom 1. Spielabschnitt kennen. Das Level geht in unserem Kinderzimmer los und unser Ziel ist es 8 Türen bzw. Fenster zu schließen, damit unser guter Freund Slender nicht ins Haus kommt, der scheinbar doch nicht so nett ist. Im Endeffekt ist es hier egal, ob wir es schaffen oder nicht. Schaffen wir es, werden wir zurück ins Zimmer geschickt, schaffen wir es nicht und der Slender ist im Haus sollen wir uns in unserem Zimmer verstecken. Allerdings wartet der Slender dort schon auf uns... Aber ACHTUNG: Macht die Zimmertür hinter euch NICHT zu, ansonsten kommt es zu einem Bug und das Level wird nicht beendet. Folge ist, dass ihr das Spiel übern Taskmanager beenden müsst und ihr den Spielabschnitt noch mal spielen müsst. Kommt es dann nicht zu dem Bug, habt ihr auf einmal keine Lust mehr fernseh zu gucken (an die, die es nicht verstanden haben: Der Flashback endet hier) und ihr beschließt weiter zu ziehen...

Fünfter Spielabschnitt
Das hier ist also der Anfang vom Ende... Alles geht ganz friedlich los und wir ziehen weiter. Eine Tür, die grade noch verschlossen war, ist auf mysteriöse Weise auf einmal offen. Durch diese gehen wir dann.Nun folgen wir einfach wieder dem Weg bzw. einem Höhlengang, in dem wir auch noch eine Botschaft finden. Am Ende des Höhlenganges stellen wir nun erschreckend fest, dass der Wald brennt. Der Slenderman ist entsprechend auch aufgescheucht und seelisch am Ende, da seine Wohnung brennt. Entsprechend verärgert ist er und will uns dazu nötigen das Feuer zu löschen. Da wir aber sauer auf ihn sind, beschließen wir unseren eigenen Ars*** zu retten und ihn verzweifelt zurück zu lassen. Nachdem wir uns durchs Feuer gekämpft haben, kommen wir dann an einem hohen Mast an, wo wir auch ein Gebäude finden. Dieses betreten wir. Nachdem wir noch mal 2 Räume durchsucht haben, um einen Schlüssel zu finden, öffnen wir die letzte Tür und nun befinden wir uns auf unserem letzten Weg... hin ins Ungewisse ... (um nicht zu viel zu spoilern lasse ich den letzten Rest jetzt mal weg.)

Fazit

Grafik: 8/10 Punkten
Die Grafik sieht sehr anständig aus. Allerdings gibt es immer etwas zu verbessern, bzw. etwas zu steigern. Die Messlatte, in Sachen Grafik, liegt definitv weiter oben.
Level Design: 10/10 Punkten
Die einzelnen Levels wurden wirklich sehr gut gestaltet. Es gab wirklich viel zu sehen bzw. zu entdecken. Sehr genial fand ich vor allem die Gestaltung der Zimmer von unserem Haus und das "Ende". Das Ganze hat das Spiel nochmals gruseliger gemacht.
Sound: 10/10 Punkten
Kurz und knapp: Einfach genial. Grade wenn man das Spiel in der richtigen räumlichen Atmosphäre spielt, läuft es einem schön öfter mal eiskalt den Rücken runter. Natürlich muss man sich aber auf das Spiel einlassen, aber auch so passen die Sounds einfach.
Atmosphäre: 10/10 Punkten
Die Atmosphäre ist durchaus genial gemacht. Grade der Wechsel zwischen Tag und Nacht kam bei mir sehr gut an. Nachts war man wirklich unter Strom und tagsüber konnte man die Umgebung genießen. Grade nach dem 3. Spielabschnitt fand ich es extrem gelungen, da man sich eine kurze Zeit wirklich entspannen konnte und dann wieder richtig ins Geschehen einsteigen konnte. Die ganze Atmosphäre wurde durch die Sounds nochmals verstärkt.
Steuerung: 8/10 Punkten
Großartig Probleme gab es hier nicht. Allerdings fand ich es etwas unglücklich, wie man das Öffnen/Schließen der Türen gestaltet hat. Das hätte man deutlich besser lösen können. War schon manchmal etwas frustrierend.
Spielumfang: 1/10 Punkten
Der Spielumfang von Slender: The Arrival ist definitiv zu klein. Hier hätte ich mind. eine Spielzeit von ~4 - 8 Stunden erwartet. Vielleicht waren meine Anforderungen aber etwas sehr hoch. Aber ich hatte das Spiel nach ca. 60 Minuten durch, obwohl ich Abschnitt 3 mehrmals gespielt habe. Das fand ich dann doch sehr enttäuschend. Grade vom Ende hätte ich deutlich mehr erwartet.

Gesamtwertung: 47/60 Punkten
Mit 47/60 Punkten liefert Slender: The Arrival ein durchaus gutes Ergebnis ab. Durch den mehr als mageren Spielumfang werden die Punkte leider sehr gedrückt. Hätte man hier die Story noch mehr und besser ausgebaut wären hier durchaus noch mehr Punkte drin, die das Spiel mehr als verdient hätte.

Schlusswort zu Slender The Arrival

Aktuelle Preise für das Spiel "Slender: The Arrival" sind:
8€
16€
24€
Zum Beginn der Beta gab es eine Version für 4€ und für 50€. Meines Erachtens ist aber 8€ das Maximale, was man aktuell für das Spiel ausgeben sollte. Alle anderen Kaufpreise werden durch die magere Spielzeit einfach nicht gerechtfertigt. Vielleicht kommen in zukünftigen Updates noch ein paar Spielelemente hinzu, aber aktuell sind 16 Euro für das Spiel einfach zu viel verlangt. Für 8€ aber bekommt man ein kurzes, aber dem Preis entsprechend gutes Spiel (bis auf die Länge), bei dem man sich nachts mit seinen Kollegen oder Kolleginnen durchaus gruseln kann. Jeder der Horror-Games mag und 2012 schon den ersten Teil, von Slender, gespielt hat, darf Slender: The Arrival definitiv nicht auslassen. Von daher kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
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