Javaest's allgemeiner Fragenthread


  • Warum ist verdammt nochmal b die richtige Antwort?
    Ein Bit ändert seinen Zustand doch augenblicklich, somit kann es NICHT gestört werden, oder habe ich da einen Denkfehler?

  • Wenn ich damals richtig aufgepasst habe, steht der Wert 0/false/low dafür, dass keine Spannung anliegt und der Wert 1/true/high dafür, dass eine Spannung anliegt. Es ist jedoch festgelegt, wieviel Spannung mindestens anliegen muss, damit das Bit als 1/true/high gewertet wird, z.B. 5 Volt. Wenn du jetzt eine Störung von 1 Volt hast auf ein Signal, an dem keine Spannung anliegen sollte, wird es trotzdem als 0/false/low gewertet.


    So wäre meine Erklärung.

    Dieser Beitrag wurde noch nie editiert, zuletzt von »hangman« (Heute , 13:37)





    Skill ist, wenn Luck zur Gewohnheit wird

  • Wieso denn nicht? Zu nah beieinander liegende Leitungen können sich gegenseitig stören. Was meinst du, warum z.B. Netzwerkkabel abgeschirmt werden? Oder auf einer Platine sind Leiterbahnen nah beieinander, die können sich auch stören. Oder du nimmst WLAN, da werden ganze Bits verschluckt oder durch sonstwas verfälscht.

    Dieser Beitrag wurde noch nie editiert, zuletzt von »hangman« (Heute , 13:37)





    Skill ist, wenn Luck zur Gewohnheit wird

  • Jetzt habe ichs endlich in den Kopf gekriegt. Ich habe halt an der Tatsache festgehalten, dass Bits ihren Zuständen extrem schnell ändern und daher ein "Verfälschen" ausgeschlossen ist.

  • Ist wie ein Rauschen im Radio. Bis zu einem gewissen Punkt verstehst du, was der Sprecher sagt, aber wenn das Rauschen zuviel wird, kommts eben nicht mehr an

    Dieser Beitrag wurde noch nie editiert, zuletzt von »hangman« (Heute , 13:37)





    Skill ist, wenn Luck zur Gewohnheit wird

  • Dann stell dir vor, du hast Astlöcher in der Dachlatte, durch die dein Nagel abgefälscht wird. Solange es wenig ist, triffst du noch richtig :D

    Dieser Beitrag wurde noch nie editiert, zuletzt von »hangman« (Heute , 13:37)





    Skill ist, wenn Luck zur Gewohnheit wird

  • Ich finde es etwas komisch bei binären Signalen von Störgeräuschen zu sprechen.


    Bei binären Signalen kann es sein, dass aufgrund von Störungen Bits nicht ankommen (digitales Funkgerät) oder falsch ankommen. Um festzustellen, ob ein Signal falsch übertragen wurde, gibt es mehrere Verfahren. Eins der wohl einfachsten und bekanntesten ist der Hamming Code. Es gibt dafür sogenannte Prüfbits, die zusätzlich eingeführt werden und mit denen man feststellen kann, ob etwas nicht stimmt. Die Prüfbits werden natürlich aus dem der ursprünglichen Bitfolge bestimmt. Sollte z.B. nur ein Bit falsch übertragen worden sein, dann lässt sich mit dem Hamming Code sogar das fehlerhafte Bit finden. Sind allerdings zu viele Bits falsch oder Prüfbits falsch übertragen worden, dann lässt sich das nicht mehr feststellen.

  • der senkrechte strich ist dafür da, dass du keinen spaghetti-code schreibst. der ist bei 80 oder 100 Zeichen als Hinweis, dass sauberer code nicht länger werden sollte. kommt noch von früher, als du 80 Zeichen in der breite anzeigen konntest

    Dieser Beitrag wurde noch nie editiert, zuletzt von »hangman« (Heute , 13:37)





    Skill ist, wenn Luck zur Gewohnheit wird

  • Ich finde es etwas komisch bei binären Signalen von Störgeräuschen zu sprechen.


    Bei binären Signalen kann es sein, dass aufgrund von Störungen Bits nicht ankommen (digitales Funkgerät) oder falsch ankommen. Um festzustellen, ob ein Signal falsch übertragen wurde, gibt es mehrere Verfahren. Eins der wohl einfachsten und bekanntesten ist der Hamming Code. Es gibt dafür sogenannte Prüfbits, die zusätzlich eingeführt werden und mit denen man feststellen kann, ob etwas nicht stimmt. Die Prüfbits werden natürlich aus dem der ursprünglichen Bitfolge bestimmt. Sollte z.B. nur ein Bit falsch übertragen worden sein, dann lässt sich mit dem Hamming Code sogar das fehlerhafte Bit finden. Sind allerdings zu viele Bits falsch oder Prüfbits falsch übertragen worden, dann lässt sich das nicht mehr feststellen.


    Paritätsbits wäre auch meine Begründung gewesen.
    Zufällig davon schon einmal etwas gelesen in dem Tutorial(?), das du da scheinbar gerade durcharbeitest?

  • Ich würde behaupten, dass mit der "unempfindlichkeit" gegenüber Einflüsse kommt daher, dass ein digitales Signal Wertdiskret ist, während ein analoges Signal Wertkontinuierlich ist. Beeinflusst du ein analoges Signal, sodass sich der Pegel um 0.5V erhöht, dann ist das Signal um 0.5V verfälscht. Das kann man z.B durch ein symmetrische Signalführung bedingt "herrausrechnen".
    Beeinflusst du ein digitales Signal in den Grenzen 5V (1) und 0V (0) um 0.5V, dann ist das der Quantisierung ziemlich egal. 5.5V oder 4.5V sind immernoch Wert 1 bzw. 0.5V oder -0.5V sind immer noch Wert 0. Erst bei stärkeren Störungen die dein Signal über den Schwellwert der Quantisierung treiben bekommst du Probleme.
    Und wenn doch mal ein Bit kippt, dann kommen Checksummen und Paritäten zum Einsatz.


    Gruß
    florian0

  • <p>Nein, habe ich nicht. In dem Tutorial werden Bits und Bytes auch nur angesprochen, damit man besser versteht, warum man eine Variable oder ein Objekt mit Bedacht initialisieren sollte. ( Bei gr&ouml;&szlig;eren Projekten)</p>