Im Internet treiben immer mehr so genannte Internet-Trolle ihr Unwesen. Damit sind Personen gemeint, die, in den meisten Fällen anonym, in Foren und auf manchen Webseiten häufig verbal ausfällig werden oder Diskussionen gezielt behindern. Regierungen und Internetdienste wollen nun gegen sie vorgehen.
In Großbritannien ist momentan ein Gesetz in der Mache, dass die Verfolgung von Straftaten wie übler Nachrede auch im Netz erleichtert. Auch "Twitter" hat die erschreckenden Ausmaße der "verbalen Ausfälle", wie Twitter-Chef Dick Costolo sagt, nun satt und überdenkt einen automatischen Filter.
Auch das Video-Portal "YouTube" will erste Schritte zur Troll-Bekämpfung einleiten. Es soll demnach möglich sein, die Kommentarfunktion beim Hochladen eines Videos zu deaktivieren. Diese Lösung ist allerdings in der YouTube-Community nicht unbedingt beliebt.