Technische Informatik (B.Sc.)

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      Technische Informatik (B.Sc.)

      Technische Informatik (B.Sc.)
      Guten Tag,

      hab mal ein paar Fragen zu dem im Titel angesprochenen Studiengang. Bin am überlegen ob ich diesen nach meiner Ausbildung (Fachinformatiker in Systemintegration) an einer Hochschule besuchen soll.
      Was würde mich dort erwarten? (grobe Themengebiete?) Leider konnte ich davon nicht viel auf der Seite der Hochschule Bremen finden.
      Ab dem 3. Semester muss man eine Richtung wählen, Automatisierungstechnik oder Angewandte Informatik.
      Angewandte Informatik scheint mehr die Richtung des Fachinformatikers für Systemintegration zu sein,
      AT wird dann mit Produktionsanlagen z.B. Robotern sein, oder?

      Wieviel Anwendungsentwicklung (Programmierung) wird gebraucht? Und welche Programmiersprachen werden behandelt?

      Und als aller letztes:
      Würdet ihr überhaupt empfehlen Informatik zu studieren? Oder reicht Fachinformatiker für Systemintegration für das Berufsleben? (Stichwort Fachkräftemangel)


      Vllt. kann ja mal jemand von euch etwas berichten. Vermute mal, dass hier einige studiert haben und vllt. sogar diesen Studiengang.
      Bitte auch über ähnliche Studiengänge berichten, bin nämlich derzeit nur mal überlegen.
      Ich selbst studiere im sechsten Semester 'Angewandte Informatik (Bsc)' an einer Universität.
      Eigentlich studieren wir ganz normal Informatik, müssen allerdings einen bestimmten Satz
      an Leistungspunkten in einem Anwendungsgebiet (Biologie, Chemie, Mathematik,...) erbringen.
      Die Schnittmenge in den Informatik- und Anwendungsgebietvorlesungen ist bei uns im
      Regelfall eher gering. Ausnahmen sind vermutlich Mathematik, Computerlinguistik und Co.

      Im Grundstudium wird dich vermutlich eine Programmiervorlesung und Einführungen in die
      verschiedenen Großthemengebiete der Informatik (und Mathematik) erwarten. Bei uns war
      das damals ein C++ Kurs, Praktische Informatik, Algorithmen und Datenstrukturen, Technische
      Informatik und Theoretische Informatik, wobei das vermutlich jede Uni/FH etwas anders handhabt.

      Im Bereich technische Informatik würde ich darauf tippen, dass ihr etwas in Richtung C (+ASM)
      benutzen werdet.
      Ich habe in meinem Studium (Systems Engineering) Technische Informatik 1 und 2,

      behandelt wurde u.a. alles mögliche zu Betriebssystemen (Prozesse & Erzeugung, Prozesszustände, Scheduling, Paging & Speicher, Dateisysteme, Aufbau und Funktionsweise von Hardware, Nebenläufigkeiten, Netzwerke & Interprozess Kommunikation, Sicherheit in Soft- & Hardware).
      Programmiert wurde in C/C++ und Assembler.

      Wenn du das als richtiges Studienfach hast, dürfte dich natürlich noch weit mehr erwarten, vor allem was die Tiefe ins Detail angeht.

      S3cret schrieb:

      behandelt wurde u.a. alles mögliche zu Betriebssystemen (Prozesse & Erzeugung, Prozesszustände, Scheduling, Paging & Speicher, Dateisysteme, Aufbau und Funktionsweise von Hardware, Nebenläufigkeiten, Netzwerke & Interprozess Kommunikation, Sicherheit in Soft- & Hardware)..

      Das haben wir bei uns in 'Betriebssysteme und Netzwerke' behandelt. :)
      Inhaltlich wird es in den ersten Semestern vermutlich bei den meisten Informatik-Studiengängen
      eine recht große Schnittmenge geben. Richtig interessant wirds ohnehin erst im Wahlbereich.
      Wirst wahrscheinlich auch viel direkt an Prozessoren programmieren. Also Assembler und evtl auch CNC Steuerungen.
      Dieser Beitrag wurde noch nie editiert, zuletzt von »hangman« (Heute , 13:37)






      Skill ist, wenn Luck zur Gewohnheit wird
      Inhalt bei mir ist
      Programmierung: C, C++, C#, Softwaretechnik allgemein (HowTo Guter Quellcode, UML, Diagramme, Design-Pattern)
      Rechnerarchitektur & Betriebssysteme (ALU, Cache, Paging, Adressierung, Assembly, Threading, Interrups)
      Eingebettete Systeme (Hardware Programmierung, Timer, Interrupts, Ein/Ausgangsschaltungen, ...)
      Digitaltechnik (Logikgatter, Endliche Automaten, Logik-Funktionen, ...)
      Elektrotechnik (Grundlagen, Brainfuck Elektrische Felder, Kondensatoren, Bauelemente/Dioden/Transistoren, Verstärkertechnik)
      Und jede Menge Wahlmodule wie Rechner-Netzwerke, Verschlüsselungsalgortihmen, Bildbearbeitung, Digitale Signalverarbeitung,

      In meinem Fall extrem! Elektrotechnik-lastig. Ich weiß nicht wie das an anderen FH/Unis ist, aber dieser Studiengang ist sau schwer. Wenn du nicht bereits mindestens gut programmieren kannst, oder gut in Elektrotechnik bist, hast du locker ne 30-40 Stunden Woche durch lernen und nacharbeiten.