Quests sind zu 95% "Töte 500 XY" oder "Sammle 300 ABC", das ist schon seit langem nicht mehr state of the art. Es gibt keine Instanzen z.B., die man mit Taktik und Köpfchen machen muss, nicht alle Gegner einfach töten, sondern richtiges Classplay. Bin da vielleicht von HdRO verwöhnt... Das Grinden ist ne Frechheit, so lange lvln für so wenig Erfahrung, nicht mal genug Quests um halbwegs über das Lvl zu kommen. Hab ich noch in keinem anderen Spiel so gesehen, da hatte man eher zuviel Quests als zuwenig. PVP weiß ich nicht so viel, hab ich nie viel gemacht. Die hätten ihr Job System viel besser ausbauen können. Damals (so im 70er Cap) hat das richtig Spaß gemacht, zur Not kam die halbe Gilde vom Lvlspot angerast, um die Thiefs zu klatschen, die grad angegriffen haben. Das hat noch richtig Spaß gemacht. Ich hab mit meiner halben Gilde riesige Trades gemacht (falls sich jemand erinnert, mein Char hieß Nessaya auf Troy). DAS war noch Sro. Eine gefährliche Reise über die Seidenstraße. Mit den Euros kamen zwar die Klassen und die entsprechende Taktik, allerdings sind die zu overpowered. Lieber schwächer und dafür die dämliche Potsperre weg. Hätte dem Balancing viel mehr gebracht.
Somit ist Sro on grundauf schon so ausgelegt, dass Bots großen Erfolg haben. Deswegen sollte sich dann auch keiner besschweren. Ich hab lang gegen Goldbots gekämpft, stand als Trader mit Blitzthiefs an den Stadttoren, um die Bots zu killen. Aber seit jeder Depp clientless hat, ist der Kampf aussichtslos geworden. Und keiner hat kapiert, dass die Inflation nur noch schneller geht, wenn ejder 10 Goldbots online hat. Damals hatte jeder genau einen Char, und der war sein ein und alles.